Ratgeber
Fotos verstecken auf iPhone und Android: So bleiben private Bilder privat
Ausblenden, Ordner umbenennen, ein Album mit langweiligem Namen: Es gibt viele Tricks, private Fotos zu verstecken. Die meisten schützen aber nur vor einem kurzen Blick. Hier erfährst du, was wirklich hilft.
Warum Ausblenden oft nicht reicht
Auf dem iPhone und auf vielen Android-Handys kannst du Fotos in der Galerie ausblenden. Sie verschwinden dann aus der normalen Übersicht. Das ist praktisch, wenn jemand kurz durch deine Bilder wischt. Mit einem echten Schutz hat es aber wenig zu tun:
- Ausgeblendete Fotos bleiben in der Foto-Mediathek gespeichert. Sie liegen nur in einem eigenen Album, auf dem iPhone heißt es „Ausgeblendet“.
- Sie werden häufig trotzdem mit der Cloud abgeglichen, zum Beispiel mit iCloud-Fotos, und sind dann auch auf anderen Geräten mit demselben Konto vorhanden.
- Über einen Computer lässt sich das Ausblenden umgehen.
- Apps, denen du vollen Zugriff auf deine Fotos gegeben hast, greifen auf die Mediathek zu, in der die Bilder weiter liegen.
Auch andere beliebte Tricks helfen nur bedingt: Ein Album mit dem Namen „Steuer 2019“ fällt vielleicht nicht auf, öffnen lässt es sich trotzdem. Wer dein entsperrtes Handy in der Hand hat, kommt an die Bilder heran.
Was ein Foto-Tresor anders macht
Eine Foto-Tresor-App holt deine Bilder aus der Galerie heraus und legt sie in einen eigenen, geschützten Bereich. Bei Tresory ist das ein eigener App-Ordner, getrennt von der Foto-Mediathek und von iCloud-Fotos. Galerie und Dateien-App sehen diese Bilder nicht.
Geöffnet wird der Tresor mit einer sechsstelligen PIN, mit Face ID oder mit deinem Fingerabdruck. Die PIN speichert Tresory nie im Klartext, sondern nur als Prüfwert im sicheren Speicher des Geräts. Neben Fotos und Videos kannst du auch Dokumente, Scans und Ausweise ablegen.
So versteckst du Fotos mit Tresory
- App laden und PIN festlegen. Tresory gibt es jetzt für Android, iPhone und iPad folgen bald. Face ID oder Fingerabdruck kannst du gleich mit einschalten.
- Fotos auswählen. Tippe auf „+“ und wähle Fotos und Videos aus deiner Galerie, so viele du willst.
- In den Tresor verschieben. Tresory übernimmt deine Fotos und Videos in voller Auflösung und legt sie in seinen eigenen App-Ordner.
- Galerie aufräumen. Auf Wunsch kannst du die Bilder danach aus der Galerie löschen. Tresory bietet das nur an, wenn sie vollständig im Tresor liegen.
Gut zu wissen: Auf dem iPhone liegen gelöschte Fotos noch 30 Tage im Album „Zuletzt gelöscht“. Wenn du sie dort sofort entfernen möchtest, kannst du das Album in der Fotos-App leeren. Android löscht sie endgültig.
Mehr Schutz, wenn es darauf ankommt
Ein Tresor ist nur so gut wie seine Ideen für den Ernstfall. Diese Funktionen bringt Tresory mit:
- Tarn-PIN: Eine zweite PIN öffnet einen getrennten Tarn-Tresor mit harmlosen Bildern. Musst du die App vor jemandem öffnen, bleibt dein echter Tresor unsichtbar.
- Einbruchsfoto: Nach drei falschen PINs in Folge nimmt die Frontkamera unbemerkt ein Foto auf. Beim nächsten Entsperren siehst du, wer es war.
- Sofort gesperrt: Reißt dir jemand das Handy aus der Hand oder legst du es mit dem Display nach unten, sperrt sich Tresory von selbst.
- Unauffälliges App-Symbol: Auf dem Home-Bildschirm kann Tresory aussehen wie ein Rechner, ein Notizblock, das Wetter, eine Uhr oder ein Kompass.
- Nichts zu sehen: Im App-Umschalter ist der Inhalt verdeckt, Screenshots sind von Haus aus gesperrt.
- Sicherheits-Album: Ein Album, das sich jedes Mal neu nur mit Face ID, Fingerabdruck oder PIN öffnet und nirgends sonst in der App auftaucht.
Worauf du bei einer Foto-Tresor-App achten solltest
Bevor du deine privatesten Bilder einer App anvertraust, lohnt sich ein kurzer Blick auf diese Punkte:
- Volle Auflösung: Die App sollte deine Fotos nicht verkleinern.
- Erst sichern, dann löschen: Fotos sollten erst aus der Galerie verschwinden, wenn sie nachweislich im Tresor liegen.
- Sichere PIN: Die PIN gehört nicht im Klartext gespeichert, und nach mehreren Fehlversuchen sollte die App eine Pause erzwingen.
- Backup: Geht das Handy verloren, sollten die Bilder nicht mit verloren gehen. Bei Tresory sichert der Cloud-Tresor deine Fotos verschlüsselt mit AES-256 auf Servern in Deutschland, damit du sie auf einem neuen Gerät zurückholen kannst.
- Keine Werbung, kein Tracking: Eine App für private Bilder sollte nicht von deinen Daten leben.
Tresory ist auf genau diese Punkte ausgelegt. Wenn du es ausprobieren möchtest, kannst du beim ersten Start die Demo ansehen, ganz ohne Konto und ohne deine eigenen Bilder.
Häufige Fragen
Kann man ausgeblendete Fotos auf dem iPhone trotzdem sehen?
Ja, unter Umständen. Ausgeblendete Fotos liegen weiter in der Foto-Mediathek, im Album „Ausgeblendet“, und werden häufig mit iCloud-Fotos abgeglichen. Über einen Computer lässt sich das Ausblenden zudem umgehen. Ausblenden schützt also vor einem schnellen Blick, ist aber kein Tresor.
Sind Fotos im Tresor noch in der Galerie zu sehen?
Nein. Was im Tresor liegt, speichert Tresory nur in seinem eigenen App-Ordner. Galerie und Dateien-App zeigen es nicht an. Ein Bild verlässt den Tresor erst, wenn du es ausdrücklich teilst oder in der Galerie speicherst.
Was passiert, wenn ich meine PIN vergesse?
Auf dem Sperrbildschirm kannst du auf „PIN vergessen?“ tippen, dich mit deinem Konto anmelden und eine neue PIN festlegen. Das klappt nur mit genau dem Konto, zu dem der Tresor gehört.
Was kostet es, Fotos mit Tresory zu verstecken?
Die App und 1 GB im Cloud-Tresor sind kostenlos. Mehr Speicher gibt es im Abo, ab 2,99 € im Monat. Alle Preise stehen auf der Startseite.
Probier Tresory aus.
Tresory ist kostenlos und ohne Werbung, 1 GB im Cloud-Tresor inklusive. Beim ersten Start kannst du die Demo ansehen, ganz ohne Konto.
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