Ratgeber
Foto-Tresor-App: 8 Punkte, auf die du achten solltest
Im App Store und bei Google Play gibt es viele Apps, die versprechen, deine Fotos zu schützen. Von außen sehen sie sich oft ähnlich. Mit diesen acht Fragen findest du heraus, ob eine App deinen privaten Bildern wirklich gewachsen ist.
Warum die Wahl der richtigen App so wichtig ist
In eine Foto-Tresor-App legst du die Bilder, die niemand sonst sehen soll: private Fotos, Ausweise, Dokumente, Erinnerungen. Gerade deshalb lohnt sich ein genauer Blick, bevor du der App deine Galerie anvertraust. Diese acht Punkte helfen dir dabei.
1. Liegen die Fotos wirklich getrennt von der Galerie?
Manche Apps verstecken Bilder nur in einem Ordner, den die Galerie trotzdem anzeigt, oder sie lassen sie in der Foto-Mediathek liegen. Ein echter Tresor legt deine Fotos in einen eigenen, geschützten Bereich.
Bei Tresory ist das ein eigener App-Ordner, getrennt von der Foto-Mediathek und von iCloud-Fotos. Galerie und Dateien-App zeigen diese Bilder nicht an. Ein Bild verlässt den Tresor erst, wenn du es ausdrücklich teilst oder in der Galerie speicherst.
2. Wie gut ist die Sperre?
Eine PIN allein ist ein Anfang. Achte zusätzlich auf diese Punkte:
- Face ID oder Fingerabdruck, damit das Entsperren schnell geht und du keine kurze, leicht zu erratende PIN wählst.
- Pausen nach Fehlversuchen, damit niemand beliebig viele PINs ausprobieren kann.
- Schutz im App-Umschalter, damit beim Wechseln zwischen Apps niemand einen Blick auf deine Bilder erhascht.
- Sichere Speicherung der PIN: Sie gehört nie im Klartext auf das Gerät.
Tresory öffnet sich mit einer sechsstelligen PIN, mit Face ID oder mit deinem Fingerabdruck. Die PIN speichert Tresory nur als Prüfwert im sicheren Speicher des Geräts. Nach mehreren Fehlversuchen erzwingt Tresory eine Pause, im App-Umschalter ist der Inhalt verdeckt, und Screenshots sind von Haus aus gesperrt.
3. Was passiert, wenn jemand es trotzdem versucht?
Gute Tresor-Apps denken an den Ernstfall. Bei Tresory gibt es dafür:
- Einbruchsfoto: Nach drei falschen PINs in Folge nimmt die Frontkamera unbemerkt ein Foto auf. Beim nächsten Entsperren siehst du, wer es war.
- Tarn-Tresor: Eine zweite PIN öffnet einen getrennten Tresor mit harmlosen Bildern.
- Sofort gesperrt: Reißt dir jemand das Handy aus der Hand, sieht die Person nur den Sperrbildschirm. Liegt das Handy umgedreht, startet Face ID erst, wenn du es wieder aufnimmst.
- Unauffälliges App-Symbol: Auf dem Home-Bildschirm kann Tresory aussehen wie ein Rechner, ein Notizblock, das Wetter, eine Uhr oder ein Kompass.
4. Werden Fotos erst gelöscht, wenn sie sicher angekommen sind?
Dieser Punkt wird oft übersehen und ist doch einer der wichtigsten. Wenn eine App Fotos aus der Galerie löscht, bevor sie vollständig im Tresor liegen, kann im schlimmsten Fall ein Bild verloren gehen.
Tresory löscht Bilder aus der Galerie nur auf deinen Wunsch und nur, wenn sie vollständig im Tresor liegen. Beim Auslagern in den Cloud-Tresor gilt dasselbe: Vom Gerät verschwindet ein Original erst, wenn der Server den Upload bestätigt hat.
5. Gibt es ein Backup?
Liegen deine Fotos nur in der App auf dem Handy, sind sie weg, wenn das Handy verloren geht oder kaputtgeht. Achte deshalb darauf, dass die App eine Sicherung anbietet.
Der Cloud-Tresor von Tresory sichert deine Fotos und Dokumente verschlüsselt mit AES-256 auf Servern in Deutschland. So kannst du sie auf einem neuen Gerät zurückholen. Videos sichert der Cloud-Tresor ab dem ersten Bezahl-Abo mit. Mehr dazu, was bei einem verlorenen Handy zu tun ist, steht im Artikel Handy verloren: Was jetzt mit deinen Fotos passiert.
6. Wo stehen die Server, und welches Recht gilt?
Wenn eine App deine Fotos in der Cloud speichert, ist der Speicherort entscheidend. Er bestimmt, welches Datenschutzrecht gilt und wer die Daten verwaltet. Ein Blick in die Datenschutzerklärung zeigt, welche Dienstleister Daten erhalten.
Bei Tresory liegen deine Fotos, Dokumente und Scans auf Servern in Deutschland, es gilt europäisches Datenschutzrecht. Warum das wichtig ist, erklärt der Artikel Foto-Cloud in Deutschland: Warum der Speicherort zählt.
7. Wovon lebt die App?
Eine App für deine privatesten Bilder sollte nicht von deinen Daten leben. Werbung und Tracking passen nicht zu einem Tresor. Achte darauf, ob die App Werbung zeigt, Analyse-Dienste einbindet oder Daten weitergibt.
Tresory zeigt keine Werbung und nutzt kein Tracking. Deine Daten werden nicht gescannt und nicht für KI-Training verwendet. Finanziert wird Tresory über Abos für mehr Speicherplatz.
8. Weißt du, wer hinter der App steht?
Ein Impressum, eine erreichbare E-Mail-Adresse und eine verständliche Datenschutzerklärung sind ein gutes Zeichen. Wenn du nicht herausfindest, wer eine App betreibt, solltest du ihr deine privatesten Bilder lieber nicht anvertrauen.
Tresory wird von Neumeister Media in Baden-Württemberg entwickelt, betrieben und betreut. Fragen beantworten wir gerne per E-Mail an service@tresory.app. Mehr dazu unter Made in Germany.
Checkliste zum Mitnehmen
- Eigener, geschützter Bereich, getrennt von Galerie und Foto-Cloud
- PIN plus Face ID oder Fingerabdruck, Pausen nach Fehlversuchen
- Schutz im App-Umschalter und gegen Screenshots
- Löschen aus der Galerie erst, wenn die Fotos sicher im Tresor sind
- Backup, damit ein verlorenes Handy nicht alles mitnimmt
- Klarer Speicherort und europäisches Datenschutzrecht
- Keine Werbung, kein Tracking
- Ein Anbieter, den du erreichen kannst
Wenn du Tresory ausprobieren möchtest, kannst du beim ersten Start die Demo ansehen, ganz ohne Konto und ohne deine eigenen Bilder.
Häufige Fragen
Sind kostenlose Foto-Tresor-Apps sicher?
Das hängt davon ab, wovon die App lebt. Finanziert sie sich über Werbung oder Tracking, landen Daten über dein Verhalten bei Dritten. Bei Tresory sind die App und 1 GB im Cloud-Tresor kostenlos, ohne Werbung und ohne Tracking. Wer mehr Platz braucht, kann ein Abo abschließen.
Woran erkenne ich, wo meine Fotos gespeichert werden?
Ein Blick in die Datenschutzerklärung hilft: Dort muss stehen, welche Dienstleister Daten erhalten und wo. Steht nirgends, wo die Server stehen, frag lieber nach. Bei Tresory liegen deine Fotos, Dokumente und Scans auf Servern in Deutschland.
Was ist ein Tarn-Tresor?
Ein zweiter, getrennter Tresor mit eigener PIN. Musst du die App vor jemandem öffnen, kannst du die Tarn-PIN eingeben und harmlose Bilder zeigen. Bei Tresory hat der Tarn-Tresor keine Verbindung zum Konto und bleibt nur auf dem Gerät.
Kann ich Tresory testen, bevor ich meine Fotos hineinlege?
Ja. Beim ersten Start kannst du „Erst die Demo ansehen“ wählen und Beispiel-Alben und Muster-Dokumente ausprobieren, ganz ohne Konto. Deine eigenen Bilder bleiben davon unberührt.
Probier Tresory aus.
Tresory ist kostenlos und ohne Werbung, 1 GB im Cloud-Tresor inklusive. Beim ersten Start kannst du die Demo ansehen, ganz ohne Konto.
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